Speichermedien & Zubehör
Selbst die besten PC-Systeme sind nicht frei von Fehlern, deswegen ist es wichtig, dass man seine wichtigen und sensiblen Daten in regelmäßigen Abständen sichert und auslagert. Hierfür eignen sich eine Reihe von Speichermedien, die sich in puncto Speicherplatz und Handhabung unterscheiden. CDs, DVDs und Blu-Rays können beispielsweise nur mit speziellen Geräte beschrieben werden, halten dafür aber bei guter Pflege mindestens 25 Jahre ohne Verlust der Daten.
Optische Speichermedien (CD,DVD,Blu-Ray)
Die sogenannten optischen Speichermedien unterscheiden sich im Wesentlichen nur durch den Speicherplatz und die Zugriffszeiten.
CDs (700MB) sind begrenzt, aber durch die hohe Verbreitung mit vielen Geräten kompatibel. Etwas mehr Speicherplatz bieten
DVDs (4,7 GB), während
Blu-Rays (25GB) momentan den höchsten Datendurchsatz und die kleinsten Zugriffszeiten haben. Je nach Variante gibt es optische Speichermedien in den Varianten +R oder -R und als wiederbeschreibbare Datenträger +RW und -RW. Zum Beschreiben von optischen Speichermedien braucht man ein spezielles Gerät, genannt Brenner. Die meisten Brenner beherrschen das Beschreiben beider Varianten, hier muss aber auf die Bezeichnung (+/-R) geachtet werden. Optische Speichermedien eignen sich für die langfristige Speicherung sensibler und wichtiger Daten. Um dies zu gewährleisten, wird die Verwendung einer Speichermedien-Aufbewahrung empfohlen
Data Cartridges
In vielen Fällen sollen Daten für die Langzeitarchivierung gesichert und nicht als Back-Up verwendet werden. Für diesen Zweck sind die sogenannten
Data Cartridges geschaffen, die als ausgesprochen zuverlässiges und sicheres Speichermedium gelten. Ihr Funktionsprinzip basiert auf Magnetspeichern, allerdings sind sie durch spezielle Gehäuse vor vielen äußerlichen Einwirkungen geschützt. Auch hier benötigt man zum Auslesen und Beschreiben spezielle Geräte, die Größe der Magnetbänder reicht je nach Technologie von 80 Gigabyte bis 1,6 Terabyte. Durch den geringen Verlust ihrer Magnetisierung und die speziellen Gehäuse halten Data Cartridges länger als 30 Jahre.
Externe Festplatten
Bei externen Speichermedien wird zwischen schnellen, zur temporären Speicherung verwendeten Festplatten auf Magnetspeicherprinzip, elektronischen Halbleiterlaufwerken (Solid State Drive) und im Netzwerk angeschlossenen Speicherlösungen unterschieden, die alle besondere Vorteile haben und für verschiedene Aufgaben geschaffen wurden. Konventionelle
externe Festplatten haben meist ein besonders kompaktes Gehäuse und sind deswegen besonders mobil, während es bei NAS eher darum geht, Daten im gesamten Netzwerk verfügbar zu machen oder langfristig zu sichern. Auch das Speicherplatzangebot und der Datendurchsatz sind hier stark unterschiedlich. Ein Solid State Drive beispielsweise ist unglaublich schnell (Datendurchsatz >350GB/s), hat aber meist wenig Speicherplatz, NAS verfügen meist über redundante Festplattenverbunde oder -Cluster und konventionelle Festplatten bieten viel Speicherplatz für wenig Geld.
Sonstige Speichermedien
Zu den
sonstigen Speichermedien gehören beispielsweise Speicherkarten oder USB-Sticks, die für vielfältige Aufgaben verwendet werden können. Besonders die mobilen Flashlaufwerke und Speicherkarten wie MicroSD oder MemorySticks kommen in vielen Geräten zum Einsatz, die über keine interne Speichermöglichkeit verfügen. Zudem eignen sie sich für die unkomplizierte Datenübertragung bei zwei nicht im Netzwerk verbundenen PCs oder den Datenaustausch mit mobilen Endgeräten.